Flaschenbier im Trümmerfeld: Temporäre autonome Zonen in Rafael Horzons Das weisse Buch
DOI:
https://doi.org/10.34314/fogs2022.00003Schlagwörter:
Nachwendezeit, Nachtleben, Jugendkulturen, Erinnerung, HorzonAbstract
Der Ich-Erzähler in Rafael Horzons Novelle ‚Das weisseBuch’ besucht im Laufe der Geschichte zahlreiche informelle Bars und Aktionsräume, die in den 1990er Jahren nach dem Fall der Mauer in Berlin-Mitte eröffneten und nach der Jahrtausendwende im Zuge der hauptstädtischen Gentrifizierung wieder langsam verschwanden. In diesem Zeitraum etablierte sich in einigen subkulturellen Zirkeln der Begriff Temporäre Autonome Zone, der auf einem im Jahr 1991 erschienenen Buch des US-amerikanischen Philosophen Hakim Bey beruht (T.A.Z.: The Temporary Autonomous Zone, Ontological Anarchy, Poetic Terrorism). In diesem Artikel gehe ich der Frage nach, wie und ob und inwiefern die in ‚Das weisse Buch’ beschriebenen Treffpunkte der Nacht nach der Theorie von Hakim Bey als temporäre autonome Zonen eingeordnet werden können.
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